Aktuelles und Lustiges aus der deutschen Rap Szene sowie weitere Kuriositäten und Interessantes aus dem Netz findest du HIER auf Essberg's Blog - Dazu immer ein netter Chulo Comment als kleiner persönlicher Beitrag - Check it Baby!

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Have Fun

Asphalt Massaka 3 – Geld in den Papierkorb

Farid Bang und Asphalt Massaka 3 – Weiß ich ja nicht….

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Asphalt Massaka 3 Review: Also wenn ich mir das Album hier gerade so anhöre muss ich feststellen das Farid Bang – nach KILLA – mit Asphalt Massaka 3 endgültig gestorben ist. Auch wenn er kommerziell wohl im Zenit steht und viel Aufmerksamkeit durch sein Image und das (allmählich sehr monotones) rumgedisse bekommt, hat die Qualität der “Musik” (Texte, Sprüche, Beats) und vor allem der Unterhaltungswert deutlich abgenommen. Das ganze Album hört sich so broke an das ich einige Lieder echt skippen musste, weil die Stimme und der Beat zusammen einem in den Gehörgang kacken…

Fazit: Geld aus dem Fenster für einen Rapper der wahrhaftig mit Scheiße Geld verdient…

Farid Bang – Asphalt Massaka 3 (Tracklist)

01 Asozialer Marokkaner
02 Wachstumshormone
03 Tag der Abrechnung
04 Johnny Fontaine
05 Regel Nr. 6
06 Niemand
07 King of Gangstarap
08 Asphalt Massaka 3
09 Benz Mansory
10 Der totale Beef
11 Härteste im Land
12 FDM
13 Nicht schon wieder Autotune
14 Outro
15 Interview Gangster (Bonus)
16 Banger Imperium feat. Summer Cem, KC Rebell, Majoe, Jasko, Al Gear (Bonus)

Weitere Rezensionen und Review für Farid Bang Aspahlt Massaka 3 bei Amazon.

Bushido und Animus machen Schwanzvergleich

Neues Gerangel zwischen Bushido und Animus wurde eingeläutet: Der Pöbel-Rapper rührte noch einmal kräftig die Werbetrommel für Animus neues Album “Purpur” – doch anders, als es üblich ist!

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Bushido stellt die Platte als ein Werk für Homosexuelle vor: “Nach all den Jahren, in denen wir Musiker uns Homophonie vorwerfen lassen mussten, bricht ein Rapper mit diesem Klischee. Animus bietet, gerade für die homosexuellen Hörer unter euch, eine super Gelegenheit in Berührung mit Rap zu gelangen. Tiefgründige Emotionen, getragen von rührenden Beats, lassen euch den Schmerz des Künstlers spüren.”

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Damit ist die Sache nicht gegessen! Der Heidelberger Künstler postete ein altes Pressefoto von Bushido mit folgendem Kommentar: “Ich werde oft gefragt woher ich die Inspiration zu meinem Cover genommen habe und die Antwort liegt klar auf der Hand…

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Chulo Comment: Ein netter öffentlicher Schwanzvergleich zwischen den beiden Rappern Bushido und Animus – Man könnte fast meinen es ist eine abgesprochene Sachen und die beiden hegen Sympathien für einander – Wer im Musikgeschäft den längeren hat liegt auf der Hand.

Vier Verschwörungstheorien zu 2Pacs Tod

Vor achtzehn Jahren, am 13. September 1996, starb 2Pac an den Folgen von Schussverletzungen.

Die Geschichte endet natürlich nicht an dieser Stelle.

In der Zeit nach seinem Tod haben sich unzählige Verschwörungstheorien angesammelt und bis heute scheiden sich die Geister, ob er wirklich tot ist, oder nicht.

Wir haben für dich die verrücktesten und vielleicht auch aufschlussreichsten Verschwörungstheorien zu 2Pacs Tod gesammelt.

1. Die erste Verschwörungstheorie besagt, dass 2Pac quasi unter der kubanischen Sonne Cocktails schlürft.

Ihm wird nachgesagt, er hätte sich mit seiner Patentante und Politaktivistin Assata Shakur, die übrigens die erste Frau ist, die das FBI auf ihrer Liste der meistgesuchten Terroristen führt, auf Kuba abgesetzt. Als Beweis für diese These wird dieser Freestyle von Eminem, in dem er “Hiphop ain’t the same since 2Pac moved to Cuba on us” rappt, und folgendes Video, welches ihn angeblich auf Kuba zeigen soll, angeführt:

2. 2Pac soll von Aliens entführt worden sein.

Die Ernsthaftigkeit dieser Aussage zweifelt die Mehrheit zwar an, oder ist zumindest sicher, dass diese Idee unter starkem Drogeneinfluss entstanden sein muss, aber unterhaltsam ist sie allemal.

Auf einschlägigen Seiten heißt es, unsere außerirdischen Freunde würden 2Pacfesthalten und ihn zwingen, am laufenden Band Musik für sie zu produzieren.

“After Tupac supposedly “died”, the aliens took him to their space ship and made a deal: we’ll allow you to continue to release tracks on Earth and get paid off of the record sales if you come with us to Planet Yilamhar and be our dope MC for 1000 years. You will get paid from the sales of records on our world, have all of the phattest honeys you want, and we will also use our technology to keep you young forever.”

Fairer Deal eigentlich, oder?

3. Die vermutlich hartnäckigste Theorie ist die 7 Day Theory, die versucht numerisch aufzuzeigen, dass 2Pacs Tod kein Zufall ist und somit geplant sein muss.

2Pac beschäftigte sich viel mit der Literatur italienischen Schriftstellers und Philosophen Niccolò Machiavelli. Nach ihm benannte er sein Album The Don Killuminati: The 7 Day Theory.

Im Netz kursiert die Behauptung, Machiavelli habe seinen Tod vorgetäuscht um dann 18 Jahre später zurückzukehren. 2Pac soll ihm nachgeifert haben.

Zudem wird 2Pac nachgesagt, von der Zahl Sieben regelrecht besessen bewesen zu sein.

2Pac wurde sieben Monate nach der Veröffentlichung von All Eyez On Meerschossen. Sein Todeszeitpunkt war 4:03 (4+0+3=7) und er wurde am 7. September erschossen. Er überlebte quasi vom 7. bis zum 12. September sechs Tage und starb somit am siebten. Als er starb war er 25 Jahre alt (2+5). Wenn er wie Machiavelli 18 Jahre später auferstehen würde, wäre er 43 (4+3=7). Diese Zahlenspiele ließen sich ewig weiterführen.

Einen ausführlichen Artikel zur 7 Day Theory findest du hier.

4. 2Pac soll seinen eigenen Tod vorgetäuscht haben, um das FBI abzuwimmeln bzw. das FBI soll 2Pac getötet haben.

Darüber schrieb John Potash sogar ein ganzes Buch.

2Pac, der nicht nur sozialkritische Texte schrieb, sondern sich auch politisch engagierte, wurde eine Verbindung zur Black Panther Party, einer afroamerikanischen, revolutionären und sozialistischen Organisation, nachgesagt. Seine Mutter war beispielsweise ein aktives Mitglied. Angeblich wurde sie jahrelang vom FBI verfolgt. Dem FBI schien das politische Engagement der Familie Shakuralso gar nicht zu passen.

John Potash geht sogar so weit zu behaupten, dass das FBI den Raubüberfall 1994 auf 2Pac insziniert habe, um die Spannungen zwischen 2Pac und Notorious B.I.G.aufrecht zu erhalten. Somit konnte sein Tod als üblicher Gangster-Streit abgetan werden.

Die eine Möglichkeit wäre, dass das FBI 2Pac getötet habe. Eine weitere Theorie besagt, dass er seinen Tod insziniert habe, um dem FBI zu entkommen.

Zuletzt berichtete Galileo auf Pro7 über die 2Pac Verschwörung und über weiter Fälle in der Geschichte, in denen Personen einfach abgetaucht sind oder ihren Tod vortäuschten. ZUM GALILEO BEITRAG! 

Welche weiteren Verschwörungstheorien kennst du noch? Was glaubst du?

Quelle: www.hiphop.de

 

Epische Resonanzen für Majoe “Breiter als der Türsteher”

Rapdeutschland

Es ist immer wieder lustig mit welchen hirnverbrannten Albumtiteln deutsche Rapper Ihre Brötchen verdienen – noch lustiger sind die Resonanzen auf Amazon für das kürzlich erschienene Album “Breiter als der Türsteher” von Kollegah und Farid gepushten “Newcomer” Majoe. Die Bewertungen sind teilweise echt köstlich…

 

“Da finde ich Abmahn-Kings ala Moses Pelham und “stolze Deutsche” wie Fler noch richtig “Shakur” dagegen.”

Von „Stunde der Wahrheit – Dark Knight“

Einmal schnell zubereitete Pommes mit Majoe? Dieser Schuss ging nach hinten los. Talentfreies, herzloses Album ohne Flow, ohne Gefühl, ohne guten Geschmack. Schlechte Rapper wie Kollegah etc. werden hier noch schlechter kopiert. Eine Kopie einer Kopie einer Kopie, die sich im Sonnenstudio ein bisschen herausputzen bzw. herausbräunen will. Es ist schon eine Kunst, noch miesere Mucke zu machen als Farid Bang, aber Fast-Food-Rapper wie Majoe haben es geschafft. Einfach nur noch krank. Da finde ich Abmahn-Kings ala Moses Pelham und “stolze Deutsche” wie Fler noch richtig “Shakur” dagegen. Wenigstens hört man da noch was vom “Deutschrap”. Eko Fresh geht auch noch. Aber DAS HIER, das ist der gescheiterte Versuch, einen Schauspieler und Aminati-Double zu einem “real Rapper” ala Rambo im Dschungel hochzuinszenieren. Schlimm, schlimm, schlimmer. Deutschrap wird nicht “ghetto”, sondern bräunlich-pampig-pseudosüdländisch-kommerziell mit 0-8-15-Rambo-Schauspielerei im Gepäck. Ein einziger peinlicher Defekt der s.g. “Szene”. 13-Jährige machen auf dicken Pippimax. Und gerade diese Degeneration von jungen Menschen wird hier “professionell” ausgenutzt, die verkommenen Seelen mit so einem Illu-Nonsense genährt.

Und dann wäre da noch das Album “Mobbing Musik” von Majoe und einem Kollegen. Allein der Titel zeigt ja, dass hier der Versuch unternommen wurde, aus ehemaligen Schulmobbern und Klassenkaspern “real gangstas” zu machen, auf einem Pseudo-Niveau wie es nur in Deutschland möglich ist. Schade, dass Suge Knight Amerikaner ist. Der hätte da sonst etwas gegen unternommen, aber hallo. Und ausserdem ist es eh schwach, andere zu “mobben” (ala Majoe oder Bang früher) oder Mädchen einfach nur auszubeuten. Ich weiss nicht, aber es sind falsche Menschen, die hinter dieser Musik stecken. Einfach falsche Kreaturen. Nichts, was ich als aufrechter Mensch verstehen möchte.

 

“Einmal schnell zubereitete Pommes mit Majoe?”

Von: „Maximilian Böhm“

Ein absolut unterbelichteter proll, der sich im voraus bereits zum Affen gemacht hat (auf der strasse fremde Menschen ansprechen und ihnen farid bangs Album “killa” von seinem eigenen Geld kaufen, in der promophase auf die Kirmes gehen etc.) bringt dann letztendlich ein lahmes Album heraus und feiert sich (vermutlich als einziger) selbst im voraus
Sein einziges Glück ist von kollegah und banger Musik gepusht zu werden sonst wäre sein Album vermutlich nicht mal auf Amazon gekommen aber mal sehen wie lange er diesen Service noch genießt bei den Leistungen…

 

“Wenn man Kollegahs Darminhalt und Farids Fingernägel mischt kommt eine schlechte Kopie bzw. Majoe raus.”

Von: „Hüseyn Escobar“

Wenn man Kollegahs Darminhalt und Farids Fingernägel mischt kommt eine schlechte Kopie bzw. Majoe raus. Hab es gehört und versucht sachlich zu bleiben aber es wird langsam echt eine Frechheit dass man keine skills sondern nur Connection braucht um ein guter Rapper zu werden. An alle Fanboys, Hand auf Herz welcher von euch würde sich diesen Müll geben wenn nicht Farid,Summer und KC das geteilt hätten und wie immer geschrieben hätten: ,,unterstützt meinen Bruder Majoe, was für ein krasses Album es geworden ist” Leider sind viele Fans nicht schlau genug um das zu hinterfragen und kaufen sich das. Ich bin kein Fler Fan aber ich finde NDW2 spielt in einer anderen Liga als das hier (auch weil ich beim besten Willen nicht glauben kann, dass Majoe an manchen Stellen überhaupt versteht was er da rappt bzw was ihm sein Herrchen diktiert hat). Ich bleib bei Farids und Kollegahs alten Sachen. Wens interessiert, King und Killa waren auch leider schlecht, an alle die wirklich das suchen was Majoe versucht zu sein, sollen sich Asphalt Massaka 1 und 2, und die ersten 3 Zuhältertapes anhören.
Also hier sind die schwächen von ihm:

  • kein Flow
  • Stimme passt nicht
  • Kein eigener style
  • zu großer Verdacht auf Ghostwriting (jemand anders schreibt höchst wahrscheinlich seine Texte)
  • keine Abwechslung

Alles in einem leider ein klarer Flop und auch wenn NDW2 keine 5 Sterne verdient hat, gebe ich sie trotzdem da mir die ganze alle gegen einen Schei** auf den Sack geht und wenn ihr Majoe feiert dann macht das aber lasst die anderen feiern was sie wollen. Viele tun so als ob sie nur die entfernteste Ahnung von der Möhrengeschichte hätten dabei kann ich 100 prozentig sagen, dass nur jeder 50te Majoefan weiss was es damit auf sich hat und warum es Kollegah erwähnt hat. Aber genau diese schreiben dann auf facebook etc. flergehtkarotte oder flergeht100 und nur weil es ihnen 100 mal erzählt wurde. Ich finde Majoe als Person eigentlich ziemlich sympathisch aber sobald es um Rap geht, sollte er lieber die Schnauze halten. Guckt euch sein Interview bei dislike an und dann das von Farid Bang. Fallen euch Gemeinsamkeiten auf? Ich hoffe nur das Rap-Deutschland irgendwann kapiert dass alle gegen einen nicht cool ist…

 

Dies sind nur einige Worte über das neue Majoe Album “Breiter als der Türsteher”. Weitere Beiträge mit “epischen” Deutschrap Produktbewertungen folgen…

 

Sky Lounge Music

CCN 3 Releasedatum bekannt – Carlo Cokxxx Nutten 3 kommt!

Heute postete Shindy einen Amazon-Link auf Twitter. Dieser führt zu dem Album CCN 3 – Carlo Cokxxx Nutten 3, dessen Limited Edition nun vorzubestellen ist. 

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Releast wird das Werk wohl am 13. Februar 2015. Da CCN bisher immer ein Kollabo-Projekt war, stellt sich nun nur noch die Frage, wer die Interpreten des Albums sein werden. Auf Amazon ist zunächst nur Bushido angegeben. Nun kann man mutmaßen, ob Shindy sein Partner auf dem Werk sein wird, vor dem Hintergrund, dass der Rapper den Link selbst gepostet hat.

Als Kollabo-Partner für CCN 3 wurden von Bushidos Seite in den letzten Monaten bereits sowohl Haftbefehl als auch Eko Fresh und Fler im Gespräch. Haftbefehl hat die Gerüchte aber bereits dementiert und Fler scheint auch eher unwahrscheinlich, denn erst kürzlich lieferte er sich mit Bushido eine Auseinandersetzung auf Twitter. In einem Interview deutete Shindy jedoch auch darauf hin, das der neuste ersguterjunge Künster Ali (Voll Süß Aber..) auch ein potentieller Kandidat sein könnte.

In einer Youtube Beschreibung zum CCN 3 Release mit Video steht folgendes: “Die Deluxe Box kann man derzeit leider noch nicht bestellen, wird sich aber denke ich bald ändern. Das derzeitige Veröffentlichungsdatum ist der 13.02.15, also einen Tag vor dem einjährigen Jubiläum von “SONNY BLACK” – Da es wohl allem anschein nach so aussieht das CCN III ohne Frank White kommt, kauft ihr euch es dennoch oder wie steht ihr dazu? Schreibts mal in die Kommentare!”

Wird CCN 3 also letztendlich mit Shindy oder Ali produziert werden? Wann kann man die Deluxe Version bestellen? Man darf gespannt sein auf kommende Informationen zu CCN 3 !!!

 

Quelle: www.hiphop.de

iPhone 6 und iPhone 6 Plus wurden vorgestellt

Apple hat auf seinem Spätsommer-Event zwei neue iPhones angekündigt. Das iPhone 6 ist 4,7 Zoll groß, während das iPhone 6 Plus gleich auf 5,5 Zoll kommt. Die größeren Bildschirme kommen auch der Bedienung zugute. Bezahlt werden kann mit den Telefonen auch.

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Das iPhone 6 und das iPhone 6 Plus sind beide größer als die bisherigen iPhones – mit 4,7 und 5,5 Zoll erreicht die größere Version fast das Phablet-Format. Die Geräte besitzen gerundete Kanten und sind 6,9 bzw. 7,1 mm dick und damit flacher als das iPhone 5S. Die Auflösung des iPhone 6 liegt bei 1.334 x 750 Pixeln, die des iPhone 6 Plus bei 1.920 x 1.080 Pixeln und damit bei Full-HD. Zu einer Saphir-Beschichtung der iPhones gibt es keine Angaben – sehr wohl aber bei der Apple Watch.

Im Querformat können beide Geräte deutlich mehr Informationen nebeneinander darstellen – und für Nutzer mit kleinen Händen gibt es Gesten, mit denen dennoch der gesamte Bildschirm sinnvoll genutzt werden kann. Mit einem Doppelklick auf den Touch-ID-Knopf schiebt sich der Displayinhalt mit Hilfe der Funktion Reachability so nach unten, dass man auch erreichen kann, was im oberen Teil steht, ohne umgreifen zu müssen.

Der neue A8-Prozessor im iPhone 6 und im 6 Plus ist 13 Prozent kleiner als der Vorgänger A7 und nach Angaben Apples etwa 25 Prozent schneller. Er soll eine 50 Prozent schnellere Grafikleistung bieten und verfügt über 2 Milliarden Transistoren – während es beim A7 noch eine Milliarde gewesen sein soll. Dennoch soll er deutlich energieeffizienter sein. Der A8 wird im 20-Nanometer-Verfahren gefertigt. Auch der Koprozessor wurde verbessert und heißt jetzt M8. In den neuen Geräten steckt ein Barometer zur präzisen Höhenmessung.

Apple Pay – Bezahlen per Fingerabdruck

Mit Apple Pay und dem im iPhone 6 kann auch bezahlt werden. Dazu wurde in der neuen iPhone-Serie NFC implementiert und mit Secure Element auch noch ein weiterer Chip, um die Transaktionen abzusichern. Die Bestätigung und der Schlüssel zum Bezahlen ist der Fingerabdruck des Anwenders, der mit dem Fingerabdrucksensor erfasst und mit dem hinterlegten Muster verglichen wird.

Die Akkulaufzeit des iPhone 6 und des iPhone 6 Plus soll sich auf dem Niveau des iPhone 5S oder im Fall des größeren Gerätes sogar darüber befinden. Die Standby-Zeit liegt bei 10 Tagen (iPhone 6) beziehungsweise 16 Tagen (iPhone 6 Plus). Beim Surfen über LTE sollen 10 beziehungsweise 12 Stunden erreicht werden. Bei WLAN-Nutzung liegen beide Geräte ungefähr gleichauf bei 11 bis 12 Stunden. Wie bei iOS-Geräten üblich, ist der Akku nicht wechselbar.

Das LTE-Modul in den neuen iPhones arbeitet mit 150 Mbit/s, während es bei der Vorgängergeneration noch 100 Mbit/s waren. Mehr als 20 LTE-Frequenzbänder werden unterstützt. Das sind nach Apples Angaben mehr, als bei der Konkurrenz.

Auch beim WLAN wurde draufgelegt: Das neue iPhone 6/Plus unterstützt den 802.11ac-Standard. Je nach Anbieter wird auch VoiP über LTE (VoLTE) unterstützt, wobei die Nutzer ihr Datenvolumen, aber nicht ihr Gesprächskontingent verwenden. Auch über WLAN können Gespräche geführt werden.

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Bessere Kamerafunktionen

Die neue Kamera des iPhones erreicht eine Auflösung von 8 Megapixeln. Der Sensor ist mit 1,5 Mikrometer kleinen Pixeln ausgestattet. Das Objektiv arbeitet mit einer Anfangsblende von f2,2. Die Besonderheit sind die Autofokus-Sensoren, die im Bildsensor integriert wurden. Diese Technik gibt es auch schon bei Systemkameras. Sie soll für eine besonders schnelle Fokussierung sorgen. Auch bei der Rauschreduktion und dem Tone-Mapping von HDR-Fotos will Apple Fortschritte gemacht haben. Durch die höhere Rechenleistung soll auch die Gesichtserkennung besser funktionieren. Wie bei zahllosen Kompaktkameras können auch Blinzeln und Lächeln der Motive erkannt werden. Die iPhone-6-Serie kann außerdem Videos mit 1080p und 30 oder 60 Bildern pro Sekunde aufzeichnen – und für Zeitlupen kann gar mit 120 und 240 Bildern pro Sekunde gedreht werden. Die Autofokus-Funktion wird auch beim Videofilmen genutzt und funktioniert kontinuierlich. Eine Bildstabilisierung beim Filmen und Fotografieren soll für ruhigere Aufnahmen sorgen. Bei der Plus-Version erfolgt die Bildstabilisierung optisch, beim iPhone 6 nur elektronisch.

Die Facetime-Kamera in der Gehäusefront soll deutlich lichtstärker geworden sein, verfügt ebenfalls über eine bessere Gesichtserkennung und unterstützt einen Serienbildmodus, der 20 Bilder pro Sekunde machen kann. Burst-Selfies nennt Apple diese Eigenschaft

Ab dem 17. September gibt’s iOS 8 für alle

In den USA soll das iPhone mit 16, 64 und 128 GByte für 200, 300 und 400 US-Dollar inklusive einem Zwei-Jahres-Vertrag auf den Markt kommen. Das iPhone 6 Plus ist in allen Speicherstufen 100 US-Dollar teurer, d.h. es kostet 300, 400 und 500 US-Dollar mit 16, 64 und 128 GByte. Das iPhone 6 Plus misst 158,1 x 77,8 x 7,1 mm und wiegt 172 Gramm. Beim kleineren iPhone 6 sind es 138,1 x 67 x 6,9 mm und 129 Gramm.

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iOS 8 ist auf den neuen Geräten installiert, die in den USA ab dem 19. September 2014 ausgeliefert werden sollen. iOS 8 für alle anderen Nutzer soll ab dem 17. September zum Download zur Verfügung stehen. Es kann ab dem iPhone 4S genutzt werden.

Das iPhone 6 gibt es in Gold, Silber oder Spacegrau und wird in Deutschland ohne Vertrag für 700 Euro für das 16 GByte-Modell, 800 Euro für das 64 GByte-Modell und als 128 GByte-Modell für 900 Euro verkauft. Das iPhone 6 Plus kostet jeweils 100 Euro mehr.

 

Quelle: www.golem.de

 

Die neue Apple Watch

Apple hat seine lang erwartete Smartwatch vorgestellt, die überraschend doch nicht iWatch, sondern schlicht Apple Watch heißt. Sie verfügt über ein klassisches, eckiges Gehäuse, sogar mit Krone, und ist auch in Gold erhältlich. Mit Apple Pay kann man mit der Uhr auch bezahlen.
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Aufgezogen wird die Apple Watch mit der Krone natürlich nicht, doch Apple hat diesem Element mehrere neue Funktionen spendiert, die ein wenig an das Touchwheel früherer iPods erinnern. Durch Drehen der Krone wird durch die Bildschirme gescrollt, während ein Drücken zum Homescreen zurückführt.

Das Display der Uhr wird durch ein Saphir-Deckglas geschützt. Der Touchscreen erkennt nicht nur, wo er berührt wurde, sondern auch, wie stark gedrückt wurde. Dieses Konzept hatte Research In Motion (RIM) vor sechs Jahren mit demBlackberry Bold eingeführt. Zur Displayauflösung der in 38 Millimeter und 42 Millimeter Größe erhältlichen Uhren machte Apple noch keine Angaben, es soll sich aber um ein Retina-Display handeln. Damit ist natürlich keine konkrete Pixeldichte gemeint.

Die Uhrarmbänder lassen sich austauschen. Sechs Stück will Apple zum Start anbieten. Sie bestehen aus Leder, Metall oder Kunststoff und sind so für unterschiedliche Anwendungszwecke und Gelegenheiten nutzbar – und sichern Apple natürlich auch ein gutes Zusatzgeschäft.

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Apple Watch in Edelstahl, Alu und Gold

Die Apple Watch ist in Edelstahl gefertigt, die stabilere Sport-Version mit festerem Display verfügt über ein besonders leichtes und beständiges Aluminium-Gehäuse, und die Apple Watch Edition ist sogar in 18-Karat-Gold (wahlweise Rot- oder Gelbgold) ausgeführt. Alle Uhren sind sowohl in einer Herren- als auch in einer kleineren Damenversion erhältlich. Bis auf wieviel Meter die Uhren wasserdicht sind, verriet Apple übrigens noch nicht.

Integrierte Sensoren für Körper und Gesundheit

Mit dem neuen SoC S1 wird nicht nur ausgewertet, was von den Sensoren des Displays geliefert wird, sondern auch, was von der Sensor-Platte auf der Uhrrückseite kommt. Dort befinden sich insgesamt sechs Sensoren, womit unter anderem der Puls per Infrarot gemessen wird. Lage- und Beschleunigungssensoren erkennen die Bewegungen des Nutzers und können für Fitness-Apps verwendet werden.

Die Apple Watch wird schnurlos über eine Ladestation mit Strom versorgt, wenn der Akku zur Neige geht. In ihr wird sie mit Magneten gehalten, damit sie nicht versehentlich abrutscht. Der Ladevorgang selbst funktioniert per Induktion. Der Startbildschirm zeigt die Apps als Miniatur-Iconlandschaften, in die man hineinzoomen kann. Gestartet wird jede App wie üblich per Touch-Gesten. Mit Wischgesten können Informationen aus dem Kalender, E-Mails und Kontakten abgerufen werden. Sogar zeichnen lässt sich auf dem Display.

Eingehende Nachrichten wie SMS oder Ähnliches lassen sich natürlich auch beantworten, wobei das System versucht, durch Analyse der Texte mögliche Kurzantworten zu erraten, die der Anwender dann auswählen kann. Natürlich können eingehende Kontaktversuche auch abgelehnt werden. Eine Siri-Integration hilft, die Uhr auch mit natürlicher Sprache zu steuern und zum Beispiel lokale Informationen abzurufen – Wetter, Kinoprogramm und ähnliches dürften dabei besonders interessant sein, wobei Apple als besonderes Glanzstück die Kartenfunktion zeigte.

Karten vibrieren zum Ziel

In den Kartenausschnitten kann wie üblich gezoomt werden, doch auch eine Navigation ist möglich. Diese geschieht nicht nur über das kleine Display und Sprachanweisungen, sondern auf Wunsch auch mit Hilfe von gerichteten Vibrationen, die dem Nutzer auch dann helfen sollen, wenn er nicht die ganze Zeit beim Laufen oder Fahren auf seine Uhr starrt. Kleine Abbiegesymbole zeigen zudem die Richtung an.

Für Entwickler gibt es das Watch-Kit, mit dem Apps für die Uhr erstellt werden können, die auch auf dem Homebildschirm laufen können. Apple gibt der Uhr unter anderem zwei Fitness-Apps mit. Mit der Workout-App können sportliche Ziele wie ein bestimmter Kalorienverbrauch oder Distanzen gesetzt und deren Erreichung verfolgt werden, während die Fitness-App selbst alle Aktivitäten und Bewegungen aufzeichnet.

Infos zum Display und zur Akkulaufzeit fehlen noch

Mit der Uhr kann über Apple Pay auch bezahlt werden. Folglich muss NFC vorhanden sein. Auch Bluetooth 4.0 ist an Bord, um mit dem iPhone in Verbindung zu bleiben und WLAN 802.11b/g ist ebenfalls integriert. Zur Akkulaufzeit machte Apple keine Angaben. Smartwatches anderer Hersteller müssen nach ein bis zwei Tagen wieder geladen werden. Vermutlich wird es mit der Apple-Uhr nicht anders sein.

Mit der Apple Watch wird Apple das umsatzstarke Weihnachtsgeschäft verpassen: Sie soll erst im Frühjahr 2015 auf den Markt kommen und ab 350 US-Dollar kosten. Das ist mehr, als die meisten Android-Smartwatches kosten, und die Goldausführung wird sicherlich noch einmal deutlich teurer werden. Die Apple Watch ist zudem nur mit dem iPhone 6, dem iPhone 6 Plus, dem iPhone 5, dem iPhone 5C sowie dem iPhone 5S kompatibel.

 

Quelle: www.golem.de